Jahrgang 
2 (1800)
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Früchten und Gewächsen zu bauen, sobald wir sie nützlich und einträglich für unsere gesammte Wirthschaft finden.

Kies⸗Boden.

In mehrern Gegenden der Grafschaft treffen wir nun aber, auch ausser jenen beiden Erdarten, die Kiesel⸗erde oder Kies-Boden an, welcher jedoch allenthalben mit andern guten Erd-arten so ver⸗ setzt ist, daß er immer sich noch bei einer guten Bearbeitung und Düngung bezahlt macht, wenn nicht gar zu heiße Sommer eintreten. Freilich können wir auf den Aeckern, deren Oberfläche aus dieser Art Boden, und deren Unterlage oft nur einen Fuß tief aus einer Schicht von Kiesel⸗ steinen besteht, nicht alle Arten von Früchten, z. B. keinen Kohl, Kopfklee, Bohnen, ꝛc. bauen; aber desto besser wachsen auf diesem leichtern Boden wieder andere Arten von Gewächsen und Früchten, welche auf schwerem Boden gern um⸗ schlagen. Eigentlicher Sandboden aber ist ganz und gar nicht zu finden.

Ich übergehe hier die mannichfaltigen Be⸗ nennungen des kalkigten, mergel⸗artigen, hasel⸗ erdigen Bodens, weil es hier gar zu verschiedene abweichende Namen giebt, welche fast in jeder