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wande von Dünger, sich dennoch oft undankbar bezeigt.
Leim⸗Boden.
Ein angenehmerer und einträglicherer Boden ist der Leimboden. Herr Leibarzt Thaer be⸗ stimmt denselben in seiner Einleitung zur eng⸗ lischen Landwirthschaft, S. 128, auf folgende Art:„Wenn die Quantität des Thons im Bo⸗ den geringer, die der Kiesel⸗Erde oder des Sandes aber größer ist, so daß er grob und rauh anzu⸗ fühlen, jedoch noch hart, steif und feucht ist, sich nicht ausdehnen läßt, im Wasser aber leicht zergehet: so heißt ein solcher Boden Leim. Er hat immer verkalktes Eisen in sich, welches ihm eine hellere oder dunklere braune Farbe giebt.“
Es läßt sich leicht denken, daß auch dieser Boden, sowohl wie der thonigte oder Klay-Bo-— den, in Absicht seiner Mischungen mit andern Erd⸗arten in der größten Mannigfaltigkeit ange⸗ troffen werde. Bald ist auch dieser Boden fetter, bald magerer; bald schwerer, bald leichter; bald mürber, bald fester, je nachdem er mit Kalk⸗ Thon⸗ Kiesel- oder Sand-Erde mehr oder we⸗ niger versetzt ist. Dieser Boden ist es vorzüglich, welcher uns in den Stand setzt, alle Arten von


