zubereiten kann. Aber ein einziger Tag zu früh oder zu spät bestellt, macht oft einen großen Unterschied im Ertrage der Erndte. Man erkennt den Klay-Boden vorzüglich daran, daß er bei trockener Witterung äußerst fest und hart wird, so daß man die Klümpe nur mit vieler Mühe zerstoßen kann; bei nasser Witterung dagegen, hängt er sich an alles an, so daß man ihn weder bearbeiten, noch auf demselben fortkommen kann.
Ausserdem erfordert dieser Boden, wenn er Früchte liefern soll, eine starke Düngung. Man thut wohl, wenn man ihm immer den längsten Strohmist giebt, den man hat; denn dieser macht, daß sich der Acker in der Folge besser bearbeiten und mehr zertheilen läßbt. Kurzer zerrotteter Mist kann zwar, wie in jedem Boden, auch hier, in dem ersten Jahre eine stärkere Wir⸗ kung hervorbringen als der lange, aber er unter— ftützt den Ackermann nicht genug, seinen wichtig⸗ sten Endzweck zu erreichen,— dem Samen hinreichende Krume zu verschaffen. Der Hohn⸗ steiner liebt diesen Boden so wenig, wie jeder vernünftige Ackermann, weil er bei vieler mühsamer Anstrengung und Arbeit, bei der genauesten Aufmerksamkeit und dem größten Auf⸗


