Jahrgang 
3 (1799)
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der perpendiculären Richtung, worin sie zu zeh⸗ ren pflegen, vorfanden, war bald verzehrt. Andere, die volkreicher waren, und bey gelin⸗ berer Witterung bis zum May Vorrath gehabt hätten, litten schon im März Hunger. Sie zu futtern, war theils vergebliche Mühe, weil die Bienen nicht zum Futter herunter kommen konn⸗ ten, theils schädlich, weil viel Volk dabey verlo⸗ ren gieng. So kamen viele Stöcke um, hie und ba 18 aus einer Lagd, die der Imker gewiß gern gerettet hätte, wenn es ihm möglich gewe⸗ sen wäre. In der Mitte des Aprils konnten, sich die Bienen zuerst heraus wagen; jedoch war die Luft noch immer kalt, viele die ausgeflogen wa⸗ ren kehrten nicht wieder heim, und noch jetzt zeigten sich die nachtheiligen Folgen der strengen Kälte, die das Brut-Geschäfte in den vorigen Monaren dergestalt gehindert hatte, daß der durch das Ausfliegen in den kalten Frühlings-Tagen verursachte Volks-Verlust nunmehro nicht ersetzt werden konnte. Die Brut konnte nicht gehörig erwärmt werden, und Stöcke, die wärend der strengen Witterung noch gut geblieben waren, gingen nun, da sie stärker flogen, als andere schwächere, noch verloren. Im May gab es wenig flugbare Tage; die Bienen fingen bey dem Mangel an Beschäftigung so gar an zu rauben;