Jahrgang 
3 (1799)
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Der Weißkohl hat wegen verspäteter Pflan⸗ zen und trockener Witterung, auf dem Felde erst spät ausgepflanzt werden können, wenn man nicht die Arbeit eines mehrmaligen Begießens anwenden wollte. Der weiße Wurm zeigte sich haufig darunter.

Die Möhren, deren Anbau immer mehr in Aufnahme kommt, haben ein ungemein gutes Ansehen, und versprechen auf dem sandigen Bo⸗ den einen reichen Ertrag. Die vierwöchentliche Dürre hat ihnen nicht geschadet.

Die früh gesäeten weißen Ruben, sind von der Fliege oder dem Erd⸗Floh verschont ge⸗ blieben, und stehen sehr gut.

Der Bienen⸗Zucht ist die diesjährige Witterung noch äusserst wenig günstig gewesen. Der anhaltende heftige Winter machte, daß viele Stöcke bald früher bald später umkamen. Meh—⸗ rere, die nicht vorzüglich volkreich waren, gien⸗ gen schon in den ersten Monaten ein, ohngeachtet es ihnen noch nicht an Honig fehlte. Denn die Kälte hinderte die Bienen zu den Seiten-Maga⸗ zinen fortzurücken, und der Honig, den sie in

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