Jahrgang 
3 (1799)
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und jetzt und in den ersten Tagen des Juny wa⸗ ren die Stöcke zum Theil so schwach, als sie sonst gewöhnlich Anfangs Aprils nicht mehr sind. Aus den Hasel⸗Stauden, Weiden, Bickbeeren erhielten sie nichts; auch der Winter⸗ Rübsaa⸗ men, dessen Blüte so vorzüglich honigreich ist, war verdorben. Erst in der Woche vor Johannis, da die Witterung wärmer wurde, fanden sie in den Feld⸗Blumen, dem Hederich, den blauen Korn⸗Blumen, den Blüten der Sprötzern, und in den Tannen Honig. Seit dieser Zeit erholten sie sich merklich; die geringern Stöcke wurden bey der anhaltenden guten Flucht bald volkreich; die bessern fingen an zu schwärmen. Die Schwarme sind indeß nur klein, und man darf aus leicht zu begreiffenden Ursachen nicht hoffen, so viele wie in andern Jahren zu erhalten.— Von der Buchweitzen⸗Blüte kann man sich im Ganzen nicht viel versprechen. Hat gleich der Frost nicht aller Orten Schaden angerichtet: so werden doch die Bienen während der Blüte⸗ Zeit noch zu sehr mit dem Schwärmen beschäf⸗ tigt seyn, und, wenigstens die alten Stöcke, nicht viel Honig tragen. Auch kommt diese Blüte beynahe 14 Tage später als in andern Jahren. Man wird sie daher nicht ganz be⸗ nutzen können, wenn man die Stöcke, wie gea