Jahrgang 
5 (1828)
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gleich fortschreitend vermehrt haben,- Es ist Par? lamentssache geworden.

Leider sind in Teutschland die Bierverfäl» schungen unter dem Namen Brauereigeheimnisse» in den Händen solcher Menschen, die weder wissen, noch glauben/ daß sie ihre Zeitgenossen vergiften. Möchte man darüber mit gleicher Sorgfalt wachen, als es für die Biersteuer geschieht!

In Leipzig sind in diesem Jahre zwei'neue Brauereien errichtet worden, die wenigstens so gu? tes Biet liefern, als die meisten bisher zugeführten Dorfbiere sind." Die Rittergüter würden ihren star- ken Brauereien den gewohnten Ahsäaß gesichert haben, wenn-sie zugleich das Interesse der Bierkäufer im Auge behalten hätten.;

Ueber den Bierzwang in Sachsen lasen wir in ieinem bffentlichen|Blatte Bemerkungen.- Das alte Geseß" kann im hellen Lichte das Schlechte nicht-mehr schüßen. Was seit einigen' Jahren in Beziehung auf das Bier sonst geschah, war ledig» lich!Steuerangelegenheit"und'/ in so fern eigentlich keine Gewerbsfache.

In Aithaldenskeben, wo man 3 ver? schiederie Biersorten brauet weiß mani das Bier stets: von gleichem Werthe zu erbalten.' Man'ist hier gewohnt,'die verschiedenen Gewerbe nach wise senschaftlichen Grundsäßen zu betreiben, so auch in