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Wir haben in einem der frühern Berichte die Erfindung angezeigt und, nach ihrer Nützlichkeit erwogen, einen schönen Gries aus Erbsen zu ma> hen. Hat man im ganzen teutschen Reiche ir-
»„gendwo angefangen, dasselbe zu thun?
Das Stadtpolizeikollegium in Dresden mächte am 30. November 4827 bekannt, daß die Lo>s wißer Bäer ein 6pfündiges„Brod für 5 Gr. 3 Pf. verkaufen sollten. Man fragte:'warum so“| theuer 2? Wenn- der Scheffel Röggen nur 4 Thlr. gilt, so könne ein 6pfündiges Brod für 4 Gr. gegeben werden, weil aus 1 Dresdner Scheffel Roggen füglichh 30 Stü& Brode.zu 6 Pfund. ge? liefert werden kdnnen, Ein Thaler für Mete und Backaufwand ist auslangend.==
Allein der Bäer hat auf seinen Gewerbsbe- trieb gewiß. auch. in. Dresden schwere Abgaben. Vielleicht betragen diese auf den Scheffel 4 Thlr-
Im sächsischen Erzgebirge rechnet„man 32 bis 35 Stüu> 6pfündige Brode auf 4 Dresdner Scheffel Roggen«
44. Auf das Bierbrauen wendet man mehr. Aufmerksamkeit, weil schlechtes Bier nicht, wie schlechtes Brod, Käufer findet.
In dffentlichen Blättern liest man, daß in Paris eine große Anstalt errichtet werden soll, um nach einer verbesserten Methode Bier zu brauen,


