Jahrgang 
5 (1828)
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wollte, wie man, einer Nachricht zu Folge, in Amerika Mehl verfertige, das nicht nur auf der See haltbar, sondern auch im- Baen ergiebiger sein soll. Dazu macht der Herausgeber folgende beachtenswerthe Anmerkung: Es sei ihm bekannt, daß in den vereinigten nordamerikanischen. Staaten das Weizenmehl von ganz auggezeichneter Güte verfertiget, und nachdem es vollkommen tro>en geworden, in Fässern nach den Scepläßen versendet und inden auswärtigen Handel gebracht, und selbt imnördlichen Teutschland, weil es viel vorzüglicher, als inländisches Mehl ist, häufig verbraucht werde;== eine natürliche Folge der durch politische Freiheit aufgeregten und unterhaltenen Gewerbsthätigkeit, so wie des vervollkommneten Mühlenbauwesens. Denn'in den vereinigten Staaten weiß man nichts, weder von Bannmühlen, noch von schweren; alles Aufkeimen nüßlicher Verbesserungen unterdrük- Lenden Abgaben und Lasten, womit die Mühlen in Teutschland belegt sind. Daher bekommt auch der Privatmann in Teutschland aus' gutem Getreide gewöhnlich nur schlechtes und wenig Mehl. In sicht des Mahlens und des-Brodbäc>kens sind bei uns noch durchgreifende Verbesserungen nothwendig. Eine sehr verständig eingerichtete Gräupen2 mühle sah ich in Althaldensleben.