Jahrgang 
5 (1828)
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10+- Ueber die Verarbeitung»des Ge- freides handelten wir. im vorigen Berichte-:aus2 führlich,. undsahen die Sache selbst als sehr wich? fig'an.. Es gilt freilich vörzüglich die Mehlberei» kung, und. gerade ist es diese ,- die einer. kräftigen Nachhilfe bedarf. Daß unser Mahlwerk. noch in seiner Kindheit ift, wird jetzt von allen Sachver? ständigen anerkannt... Aus schönem Getreide wird schlechtes Mehl. gemacht, und aus diesem schlechtes

Brod) geba>en. Und doch ist dieß unser wichtigs

ster Nahrungsartikel, und hat im Leben tausend»? fältige-Beziehung. Wahrhaftig sonderbar, daß man fich ums-, Wichtigste-.am. wenigsten. bekümmert, Wem schlechtes Brod vorgeseßt wird, gewdhnt'sich daran, denkt äber nicht"nach, daß und wie er sich

besseres, gesünderes verschaffen kdune:«Man weiß,

daß hie und da gutes Mehl gemacht werde; aber man''lerntes"nicht. Die Obrigkeit bekümmert sich nur. uin die'darauf gelegte Abgabe, wie die Poli2 zeit nur"Brod"wiegt, Die" Mühlen gewähren ein Sütes Pachtgeld, und yder Mühlenbänn zwingt ihnen Kunden zu.

Jim allg. Anz. Nr. 408. IJ, 1828 spricht bes Herr von Zehmen auf Stauchiß bei Oschaß den Wunsch aus, daß es für die Menschheit von ünberechbarem Vortheil sein'würde, wenn ein Sach2 Fenner Erläuterungen und Anweisungen mittheilen

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