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natürlichste Folge war Vermehrung der Produktion feiner Wolle, Man vergrößerte die Heerden, ver» drängte die grobwolligen Schafe und besekßte die Ställe mit Merinos. In Gegenden, wo man selbst die Schafzucht wenig achtete, kaufte man rivalisirend die feinwolligsten. Stämme an. Da- durch kam der Preis dieser Schafe selbst zu einer Höhe, dergleichen man nie geahndet hatte, Sachsen wurde besonders. von Schafkäufern durchstreift, die dem Lande, das nur allein diesen Ausfuhrartikel landwirtbschaftlicher Erzeugnisse. hat; mehrere Milz lionen Thaler zuwandten.
Bekanntlich bekam der Wollhandel durch po» litische Zeitverhältnisse vor 2 Jahren einen erschütz ternden Stoß. Einige der größten Wollhandlungen fallirten, Jc< bin vollkommen überzeugt, daß die Wolle wenig, oder doch nicht so zerstdrend im Preise gefallen wäre, wenn man diese"Häuser zur rechten Zeit unterstügt hätte. Die vorgeschossenen Summen wären zum Wohle des Landes, gut an» gelegt gewesen. Die Hälfte von dem, was in dem einen Jahre 1826 durch den niedergedrückten Preis verloren ging, wäre auslangend gewesen, den Sturz zu verhindern. Allein der Teutsche scheint zum großartigen Handeln nicht geneigt zu sein.
Mit dem Wollhandel fielen die Preise' der Wolle und alsbald der Schafhandel und der Preis


