Jahrgang 
5 (1828)
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det Schafe; man kann hinzuseßen, auch der Wille,

feinwollige Schafe zu kaufen. Man bot diese

Thiere vergeblich zum Verkauf aus, und die frem»

den Käufer blieben aus... Nur einzelne spekulative- Männer, die eingedenk waren, daß jeder Gewerbs2

zweig Störung erleidet, benußten diesen Umstand

und kauften für wenig Gelid die feinsten Schafe.

Sie haben schon jekt„da sich der Preis wieder

über die Hälfte: gehoben hat, ihre Heerde gleich:

sam umsonst.

In diesem Jahre sind indeß- wieder viel Mea. rinos gekauft worden. Von einem spekulativen Schafhändler ist mir bekannt, daß er in dem ein» zigen Jahre auf. dritthalbtausend Thaler Provision erhalten hat.

Ein merkwürdiger Streit bei einem, Schaf» handel fand auf dem Rittergute Dahlen zwi?

schen. dem» Grafen von Bünau und dem Amts/

rathe Karbe statt. Die Akten wurden der Re- daktion. des Archivs d. t-& zum Abdru>e zuge? schit= und sind in Schnees Land.- und Haus2 wirthe abgedruckt. Die harten Beschuldigungen sind zur Zeit, noch nicht beseitigt.

Es haben sich jeßt die Producenten der Wolle zu Versuchen verstanden, ihre Wolle sortiren zu lassen, um sie durch Commissionairs in England hoher zu verkaufen, als sie ihnen von den Woll