Jahrgang 
5 (1828)
Einzelbild herunterladen

Halten hätten, das man ihr aber nicht mehr zua lassen wolle, und deshalb glaube sie sich in ihrem verfassungsmäßigen Rechte gekränkt; Es ward dieser Gemeinde aber nachgewiesen, daß Schmier2 vich zu halten nicht verfassungsmäßig sei.

Der in Hinsicht der Schäferei am. meisten, besprochene Gegenstand ist der Preis und Verkauf der Wolle,&-

Um den Verkauf der Wolle zu erleichtern, legt man fortwährend neue Wollmärkte an, und gibt den ältern bessere Einrichtungen. j

Die Wollmarktseinrichtung zu Nürnberg ist im Leipziger Intelligenzblatt'Nr. 24. vollständig abgedru&t:<

Der Wollhand el gewinnt eine größere Augdehnung, und hatte zur nächsten Folge, daß der Preis der Wolle gesteigert ward, was freilich manche Producenten nicht gern einräumen mögen. Wenn. eine Länge von Jahren hindurch fast mit jedem Jahre der Preis der Wolle stieg, und eine früher nie erlangte. Höhe“ erreichte, so ist die Ur2 soche lediglich in der Spekulation und Rivalität der Wollhändler zu suchen.| Geschichtlich merk- würdig“ ist dabei der Umstand/ daß dieser höchste' Preis zu' einer Zeit statt fand, wo alle übrigen landwirthschaftlichen Erzeugnisseim niedrigen Preise waren, und. selbst noch mehr sanken, Die zweite