Jahrgang 
5 (1828)
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nicht-anders gegangen ist. Sehen wir auf das all- gemeine Exrgebniß, so kann uns nicht entgehen, daß seit dem Leipziger Wolilkonvente unverkennbar große Fortschritte gemacht worden sind.

Schon längst hat die jährlich vermehrte Ver- breitung: der Merinos den schwachen Gemüthern eine gewisse- Furcht eingejagt, und man hat es laut werden lassen, daß die Regierungen den Austrieb feinwolliger Schafe geseßlich verhindern sollten. Aber wenn das geschähe, so wäre auch die Folge, daß sich das verbietende Land selbst um eine namhafte Summe Geld brächte. Man darf annehmen, daß ein Land, welches zur Zucht feinwolliger Schafe durch» die Natur geeignet ist, fortwährend den Hub behalten werde, wenn man nur nicht selbst stehen bleibt und dem Nachbar das Fortschreiten allein überläßt, Zum Fortschreiten wird sich jederzeit Gelegenheit darbieten,

Im Schäfereiwesen gibt es zur Stunde noch Manches zu berichtigen und wirthschaftlich sicher zu-stellen. Es mag der Fal! gar nicht selten vor» kommen, wo man der Schäferei zur Liebe andere landwirthschaftliche Benutungsarten übersieht, ge» ring achtet und sich Nachtheile zuzieht.. Wer die Sache, aus Liebhaberei betreibt, scheut die Opfer nicht. So würde Mancher besser thun, wenn er Rinder statt Schafe hielt, Es ist das ein Gegen?