Jahrgang 
5 (1828)
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Pachtsumme von. 6 Million, 55,000 Franken über? . nommen habe.*'

Man hat än diesem Jahre mehrere Klagen über Versplitterung, Veruntreuung oder Vernach-

lässigung von Geldern, für gute Zweeke gesammelt,>

vernommen., Es ist beklagenswerth, daß, wenn, sich einmal.in Teutschland, im Betreff allgemei ner Geldunterstüßung, Gemeingeist für eine Sache zeigt, dieser dann gewöhnlich seine Gaben zu zwez losen und unwürdigen Gegenständen vergeudet./

Zu Strälsund wurde im September eine Kleinkinderschule erdffnet, welche 400 Kinder armer Aeltern faßt, die jene nicht genug beauf? sichtigen können. Sie bekommen hier Aufsicht und Unterricht, bis sie schulfähig sind. Diese Schule, welche von einem Privatvereine geschaffen und unterhalten wird, ist in der Provinz die erste dieser Art.' j

Unser Zeitalter erhält durch Vermächtnisse und durch Zusammenwirken Vieler offenbar mehr nüßliche Unstalten, als die oft gelobten frühern Zeitperioden;

Ia Bamberg vermachte der Rechtsgelehrte

Riedel sein Haus mit»Hof und Garten zu ei: nem Schulgebäude und dem Waisenhause daselbst 65,000 Thlr.

In Carlsruhe vermachte der geheime Rath Huber 20,000 Gulden zu verschiedenen wohlthä-

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