tigen Zweken, besonders für Unterricht: armer Kinder.(
143. Volksfeste sind, wie wir früher er- wogen haben, als ein Hauptmittel anzusehen, ei» nen edeln Volkssinn und Gemeingeist zu beleben, Hierin zeichnen sich besonders Baiern und Würz tembergaus,- v
Mit den Volksfesten verbindet man die S<,auz stellung der Erzeugnisse und Artikel des Fleißes.
Die Aussiellungen sind ein Beförderungsmitz tel neuerer Zeitz wir verdanken sie den Franzosen. Die erste Ausstellung geschah 4798 zu Paris
- und. ward durch den Minister Frangais von
Ne ufchateau bewirkt. Die 2te war 4801.
In Coburg begann am 18. Juni die dießjährige Kunst- und Gewerbsausftellung, wobei die ausgestellten Tuche die Aufmerksamkeit der Beschauer am meisten fesselten.
Bei der dießjährigen Aussiellung zu Dres» den wurde. durch vertheilte Billets 3 2 Gr. über 4000. Thlr. eingenommen; die zu Berlin gab 2750 Thlr.
49. Die Vereine, welche die Unter- ftühung der Landwirthschaft bezween, fahren fort,'ihr gemeindienliches Ziel zu verfolgen, und ihre Wirksamkeit offenbart sich-in augenschein- lich guten Folgen.


