Jahrgang 
3 (1826)
Einzelbild herunterladen

seit Jahrhunderten im Gang?, und davon mögen die Eisenbahnen in England entlehnt sein,

Ob wohl der Landwirth an dem Eisenbahnwesen Antheil nehmen sol? Ja! denn es gibt Gelegenheiten genug, sich die Säche sehr nühlich zu machen, um fortdauernde Transpoxte schneller und wohlfeiler zu ma- <hen, z+ B. bei Stein- und Kalkbrüchen, Ziegeleien, Torfhrüchen, Erd- und Schlammförderungen u-.s- w- Das Gleis braucht nicht gerade von Eisen zu sein, Steinplatten und Zimmerbäume passen zu'solc<en Unter- nehmungen gar wohl, wohl'aber nicht zu belegten Land- straßen, die in Teutschland kaum zahlreich werden dürf»- ten, so nüßlich sie immer sein mögen. Große: Dinge werden von den Behörden selten verstanden, no<H sel- tener unterstüßt, am öftern durch Kleinliches verhindert,

4. Eine Meile Eisenbahn- zu legen, kostet ungefähr so viel, als die Anlage einer sogenannten Chaussee- In Oestreic) rechnet man die Meile auf 40,000 Gulden.

Eiserne und irdene Wasserrbhren kowmenaufs Neue zur Sprache und in Anwendung. Auf dem Hammerwerke Morgenröthe im Erzgebirge werden die eisernen Röhren der Fuß zu 40 Gr. verkauft.= In Leipzig hat: man bereits einen Anfang mit Legen von eisernen Röhren gemacht.

Von den muldenförmkgen und ausgeseklen, an si) höhst nüblichen und darum zu empfehlenden Straßen-

und Feldgräben handelt der vorjährige Bericht«