Jahrgang 
3 (1826)
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5. Ländliche Verfihönerungen nehmen im- mer mehr zu, und man scheint anzunehmen, daß sie ni<t zum Scaden, sondern zum Nusen des land- wirthsc<haftlihen Gewerbes gemacht werden können. Mane Besitung, manches Dorf ist hierdurch zum Parke erhoben. Wir haben uns darüber früher ausgesprochen,

Mag, es sein, daß man zuweilen die Bemerkung ntachen muß; wie wan den Wirthschaftszwe>E bei ei- ner oder der andern Landesverschönerung aus den Au- gen seßt. Dem Ganzen wird mehr genübt als ge- schadet, Allerdings können vermögende'oder reiche Gutsbesißer* Etwas auf einen prachtvollen Lustgarten verwenden, denn wir leben ja in keiner Barbarei, wo man nur dem Wanste fröhnet, Man fange nur nic<t die Sache verkehrt an, d, i- mit dem Vergnü- genden; man sorge zuerst dafür, daß die Gutswirth» schaft die größten Einkünfte gibt, dann werden sich die Kosten zum Vergnügenden schon schaffen, und dann wird man auch zu Anlagen und sonstigen Ver- s<hönerungen überall vorgearbeitet finden,

Folgende sehr interessante Schrift+ Für Landesvershönerung, Von Jonathan S< u- deroff. Altenburg, 4825. 8.(46 Gr.) verdient große Beherzigung-Der monschliche Geist, sagt der Verf., ruht nicht. Der Wunsch regt sich zu verbes- sern 3 der. Sinn für zweämäßigere und schönere Ge? bäude und Umgebungen ist natürlich 5 das Bedürfniß