Jahrgang 
3 (1826)
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Kochark nicht verbreiten wolle, so hat er Unrecht. Seine gelehrte Methode ist nur nicht für die gewöhnlichen Haushaltungen der Umständlichfeit wegen passend» Diese Verkünstelungen schaden der Sache mehr, als daß sie ihr förderlich wären« Merkwürdig, ist, daß ein jüdi- discher Traikeur in Wien, Adam Weinberger, auf die Erfindung: mittelst Dampfes in zinnernen Gefäßen zu kochen, wodurc<, das Anbrennen der Speisen ver- mieden- die Shmahaftigkeit derselben befördert, an Seit und Holz erspart, und somit bedeutende Wohl- feilheit erzwe>t werde== ein zehnjähriges Privilegium erhalten hat» Wir haben dieselbe Sache vor 45 Jah- ren gnüglich bekannt gemac<t- Die Gränzwache wird diese sächsische Erfindung wahrscheinlich nicht ins Land gelassen haben.

Die Räucherungsmethoden des Fleis<hes haben seit kurzer Zeit verdiente Aufmerksamkeit gefun? den, wie auch schon im vorigen Berichte angemerkt ist- Es betrifft dieß insbesondere die Behandlung des Fleisches mit Holzsäure, Der Bergceommissionsrath Lampadius macht sein Verfahren| im Freiberger Wocenblatte Nr. 6. vom J. 4825 bekannt. Nach seiner Angabe soll das Fleisch vorher geböfelt werden. Hierdurc) wird aber ohne Noth die Mühe vergrößert und zugleich die Gare verzögert.- Der Berf«- haf dagegen schon vor 9 Jahren mit der Anwendung der Holzsäure auf Fleis<) Versuche gemacht, davon nicht ein einzi-