Jahrgang 
3 (1826)
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In Schneeberg sahe der Verf. eine Getreibe- darranstalt, bestehend aus'einer Tro>enstube, in wel- her das oben aufgeschüttete Getreide, auf 2 treppen- förmige Maschinen ,/ die durch den Stoß in Erschütte- rung gebracht werden, von Stufe zu Stufe einzeln Hherabfällt«

6.. In der Brauerei werden zwar dur< die

neuere Gestaltung der Wissenschaft Fortschritte gewön-.

nen, aber demungeahtet von vielen Brauereigenossen fast öfterer schlechte als bessere Biere gebrauet, und des einträglichen Bierzwanges wegen die Mensc<en auch gezwungen, sie zu trinken« Es werden zwär Boamte zur Aufsicht angestellt und besoldet, aber nicht etwa, um gesundes Bier zu brauen, als vielmehr über die darauf gelegien, wahrlich nicht geringen Abgaben zu wachen. Erwa 400 Dresdn. Kannen Bier werden z- B. in Leipzig ungefähr mit 2 Nthlr. 46 Gr. verabgabek. Wenn auch die staatswirthshaftlichen Scrifisteller viel von Wohlfahrts- oder Gesundheitsöpolizei schreiben, so scheint zur Zeit dieselbe das Getränk noh nicht in ihr Bereich gezogen zu haben, denn man trifft Biere nicht nur auf Dörfern, sondern auch in Städten an, die der Gesundheit wahrhaftig mehr schädlich sind, als daß sie als ein stärkendes Getränk gelten können Wer über diesen Gegenstand sic) näher belehren will, lese unter andern Lips darüber verfaßte sachverständige Schrift«