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den Dresdner Scheffel Weizen für 4 Gr, und den Sceffel Roggen für 3 Gr, mahle.=- Zn Sachsen ist es allgemein üblich, daß vom Scheffel 4 Meße det» selben Getreides für das Mahlen gegeben wird. Nuv die Bä>ker in den Städten gaben zuweilen diese nicht in Natura, sondern zahlten dafür ein verabredetes Mahl» geld. Viele Müller, besonders wenn sie den Mühlen= zwang genossen, verlangen auch beim Schroten die Mete, was offenbar zu theuer gefunden wird, und Veranlassung gab, Handschrotmühlen anzuschaffen.
Die ersten Versuche, Weizenmehl nac< Südamerika zu verkäufen, gaben unerwartet Veranlassung, unser Mahlwerk im Betracht zu ziehen. Es ergab sich, daß es ziemlich sc<hlec<t sei, dem amerifanis<hen und engli- schen. weit nachstehe- Es sHeint, als wären wir bisher der Meinung gewesen, als stände es-auf der ersten Stufe der Vollkommenheit, wie das öfters der Fall sein mag-=. Die Stadtmühle zu Guben, welche von einem Engländer Heathge erbauet und eingerichtet worden ist, enthält das Vollkommene, und kann an» dern zum Muster dienen. S. den vorjährigen Bericht,
Die östreichische Negierung hat einen Preis von 300. Dukaten auf die Verbesserung der Mahlmühlen geseßt, und so die Aufmerksamkeit auf diesen Gegenstand angeregt, was gewiß gute Wirkung haben wird,
Der YVostm. BeEer in Jena veranlaßte den Müller Pillung, Versucße zu machen, aus Erbsen


