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„ondern liefern auch no< überdieß einen nahmhaften Ausfuhrartikel. So gingen in 7 Monaten allein von Hamburg aus über 4 Million Pfund Tuche über die See.- Etliche neue Artikel sind ausfindig gemacht, und es ist vorauszusehen, daß sie einst die im Lande er- zeugte Wolle zum Segen der teutschen Völker vielfältig verarbeiten, und so den schwankenden Absaß ins Aus3» kand durch den immer sichern innern Verkehr vertreten werden. Es wird aber auc<) wahrhaftig Zeit, daß man darauf denkt, unsere Fabriken zu heben, sonst können wir abermals in den Fall kommen, daß uns das Aus- land die Vortheile durch bessere Industrie entreißt. Es wäre doh eine Schande, wenn z. B. Nußland uns vorkäme. In Oestreich und Schweden erzieht man geschi>te Werkmeister in polyte<hnischen Schulen z, bei uns erlernen die Knaben das Tuc<hmacerhandwerk in 3 Jahren, so ist es der alte Handwerks8gebrauch.
Man scheint bei dem Verkaufe der Wolle ing Auslond beinghe der inländischen Manufakturen verges- sen zu haben» Der leßte Wollmarkt dürfte geeignet sein, hie und da ein Paar Augen zu öffnen, um zu sehen, wie nahe uns unsere Wollmanufakturen stehen.
5. Auch in Hinsicht der Verarbeitung des Getreides oder überhaupt der Mehlfrüchte läßt fich) ein reger Geist bemerken.
Der Pachtmüller Shmeißer in der Angermühle zu Leipzig zeigte öffentlich an, daß. er vom 4, Juni an


