ceits sind Bestellungen aus Frankreich darauf gemacht worden.
In Baiern erhielt Friedrich Meyer zu Müna Zen auf 12 Jahr ein ausschließendes Vörreht auf die Herstellung und Anwendung einer Fläc<sspinnma- schine, welches aber verloren geht, wenn diese in Zeit von 2 Jahren nicht zu Stande kömmt. Dieß Priyi- legium geht auch auf die Verfertigung des Papiers, der Pappde>el und Firniß aus Flachs- und Hanfabfällen«
In Frankreich hat sich eine vom Könige bestätigte Gesellschaft zusammen begeben, um die Flachsspinnerei vermittelst der Maschinen zu betreiben- Schon 4819 hatte ein Kaufmann zu Versailles eine ähnliche begon- nen, woraus mehrere andere entstanden. Die Gesell- schaft will 4 Million Franken auf das Unternehmen verwer;den.
4. In der Behandlung der Wolle herrscht ein lebendiger Geist, und es werden damit fortwährend neue Erfindungen gemacht, davon manche für die Zu- Eunft sehr wichtig werden können. Es ist ein gutes Zeichen, daß sie) die Producenten um die Wolleigen» schaften„mehr als vormals bekümmern, und gewiß ist durch deren Kenntniß ein verlangtes qualificirendes Produkt zu liefern.
Die Wollmanufakturen machen jekt den ergiebig sten Zweig unsers» Manufakturwesens aus Sie erzie- len nicht nur das eigene vielfache Bedürfniß im Lande


