Das Jahr 4825 gehört mehr zu den bessern als sc<lechten Bienenjahren« Die Bienen fanden zeitig Nah- rung, s<wärmten gut, trugen sc< wer ein, und man fand, daß sie shon im Auguste das Tödten der Droh- nen aänfingen«
Im erfreute man sich einer guten Honigsammlung, und rechnete viel auf die Haideblüthe«
Die Gesellschaft des Garkenbaues in London er- Hielt aus Neusüdwaltis einen Schwarm dort einheimi- scher Bienen. Diese sind kleiner als die europäischen, haben keinen Sthel, und geben einen vorzüglichen Honig, von besondern Geruch und Geschma>,
Veber Bienen aus Brasilien s.« Archiv Sept. S. 274.
9. Der Seidenbau oder Seidenraupenzucht . gewinnt in Teutschland ein Leben, wie es no< nie da gewesen ist, Nicht nur die südlichen Länder, wie die östreichs<hen Staaten, Baiern, sondern auch die nördlichen Länder, besonders in preußischen Staaten, nehmen Theil daran, so daß dieses Jahr sehr rühm- liche Thätigkeit nachweist.
Mit besonderer Lebhaftigkeit betreibt man den Sei- denbau in Baiern- Die Regierung und die Gewerbs- bürger wirken gleihstimmig, darum schwinden die„Hin- dernisse- die Vortheile werden erreicht, und dienen dem Trägen zur Aufmunterung. Die Mitglieder des zwe&mäßig wirkenden landwirths<aftl. Vereins zeichnen sich besonders aus, wie ihr Wochenblatt bezeugel. Der König übergab


