Jahrgang 
3 (1826)
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Seit Shira<s Zeiten trat in der Bienenwirth- schaft eine Periode ein, welc<e man die künsiliche nennen kann. Der Geist der Erfindungen und der Kunst ergriff die vornehmsten Bienenväter, und arkete al8bald in Empfin» delei und Künstelei aus. Die Folge davon war, daß man in der Bienenwirthschaft mehr zurüE als vorwärts kam. Diese Periode scheint nun vorüber zu sein. In dieser bauet man alle Regeln auf die Natur der Bie- nen, alles, was denselben sc<ädlich wird, su<t man zu entfernen oder zu verhüten.

Der Recensent der Zten Ausgaße dep Spikner- s<en Korbbienenzuc<t, bemerkt auf den vom Verf. gethanen Vorschlag, daß man nemlich die Bie- nenpflanzen sorgsam beschreiben möchte: es wäro auch nöthig, diejenigen Pflanzen zu bemerken, auf welche die Bienen nicht gingen. Dieser Vorschlag ist schr gerecht, weil er zur Enthüllung noH mancher staätefin- denden Dunkelheit führen kann. So wissen wir, daß manche Jahre die Bienen gewisse Pflanzen gar nicht, und dann wieder einmal re<t häufig besuchen, auch manche in einer Gegend und in andern nicht von den Bienen besuc<t werden- So bemerkte man eben in diesem) Jahre bei Leipzig, daß die Bienen im Anfange des Septembers nur im Einzeln, kaum bemerkbar auf die Blüthe des Haideforns oder Buchweizens gingen, da doch ein blühendes Buchweizenfeld sonst die offne Tafel der Bienen zu sein pflegt.