HANNE
aus zu zerstören. Die AustroFnung der Sümpfe des KLinthals hat Hohes gewirkt. Man sieht jeßt an den Ufern der Linth die kostbarsten Arbeiten, welche Escher den Verheerungen des unbändigen Stromes entgegen- geseßt hat, und die ausshließlich seinen Talenten zu verdanken sind 3 sodann einen ausgetro&neten Boden, den zwar die AustroEnung roh und unförmig gelassen, die vielfa<e Kunst einer vervollkommneten Agrikultur aber in ein fruchtbares, die Mühe des Dürftigen,- der es bearbeitet, mit jedem Jahre reichlicher lohnendes Erdreich verwandelt hat, und endli< eine Industrie schule für Arme; die unter den Einflüssen einer inni- gen Religiosität geschikte Landbauer und Handwerker bildet, welche zugleih auch vortreflihe Bürger sein wertenz= Es ist das eine junge Pflanzschule, welche dem Kanton Glarus gute Thierärzte, seinen“ Dörfern aufgeklärte, gründliche Geschäftsführer von verbürgter Sittlichkeit und ausgezeichnete Lehrer für seine Land- schulen liefern wird. So erbli&t man denn auf dem Linthboden eine Volkserziehung, gegründet auf eine Agrifultur, welche, in ihrem ganzen Umfange betrach- tet, an sich selbst eine vollständige Erziehung ausmacht, und eine Agrifultur, die hinwieder sih mit allen Ar- beiten der Erziehung bereichern wird«(Es ist das ein wechselseitiger Einfluß, dessen Vollendung ins. Unend-
liche geht.


