Aus dem Hanndöverschen wird berichtet, daß die Ansiedler in die tiefen Moore dringen, um Freis heit und zugleih Heimath zu haben, die kräfz tigsten Hebel des Volkswohlstandes. Wo man Anbau und Vertheilung großer Güter verhindert, ist man im Staat8- und Volksleben noH im KindeFalter- Es ist no< genug Land zum Anbaue vorhanden, und neue Gewerbssphären zu begründen, ehe die Teutschen durch die Noth zum Auswandern getrieben werden. Man stehe nur den Armen bei,
Im Allg« Anz- d. T. Nr. 338 wird öffentlich angefragt: warum die besonders wohlthätigen Armen» "kolonieen der Niederlande, außer im Dänischen, nicht eingerichtet werden 2=- Die Antwort will im willfäh» - rigen Lesern Überlassen.
Von Halle(än der Saale) aus vernehmen wir die Nachricht von einer, wie es uns scheint, höchst zwe>mäßigen Arbeitsanstalt für arme Kinder. Darin erhalten an 200 Kinder beiderlei Geschlechts Unterricht im Spinnen ,. im Strien und Ihnlichen Arbeiten, so wie in der Gärtnerei, wozu ein besonderer Garten ist- Darin befinden sih 3800 Stwu> gute Kirschbäume, 100 Stü> Aprikosenbäume, 99 Stä> Pfirsichbäume wurden als Standbäume aus- gepflanz« Erd- und Baumfrücte werden schon in bedeutender. Anzahl gewonnen, und dieß alles durch


