Jahrgang 
3 (1826)
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sei,"für ihr Unterfommen und eigene Arbeit zu sor- gen» Die Erde wird ewig eine wohlthätig nährende- Mutter bleiben, die um so mehr Nahrung gibt, als man sie: durc) Arbeit anspricht,

Diese Wahrheit fühlt man in unserer. Zeit, daher verfiel man auf, die sogenannten Ar men kolonieen, Über die wir früher gnüglichen Bericht erstattet haben, und dießmalnichts zuzuseßen haben, als daß sie, laut Berichten, vortreflich gedeihen.

Was auf diesem Wege alles errungen werden Fann. und wirkli s<on errungen ward, davon ver- nehmen wir aus der Sc<weiz ein<hst erfreuliches Beispiel- das wir auch besonders ausheben wollen.

Der berühmte Escher von der Linth zeigte durch seine Unternehmung nicht nur den Schweizern, sondern auch andern Nationen,'wel<e eben sowohl, als die Schweizer, mit Kraft und Beharrlichkeit die Seuche des Gassenbettelns, durc<g dauerhafte und wohl eingerichtete Anstalten und Institutionen, zu bekämpfen haben, die besser geeignet sind, die Lust zur Arbeit zu ween, als Almosen, die nicht selten, ohne die gehörige Vorsicht ausgetheilt, sic<ß in Ermunterungs- prämien und Belohnungen, für den Müssiggang ver- wandeln, oder als zufällige Privatunternehmungen, welche den dürftigen und zugleich arbeitsamen Klassen bloß temporäre Unterstüßungen darbieten, ohne das Vebel an der Wurzel anzugreifen und von Grund