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Man frage mich nicht, woher man für die Ar- men Arbeit nehmen sol 2? Wir haben noch Räume von Quadratwmeilen, die. in Unkultur liegen, und Taue senden Eigenthum, und mit diesem Liebe zur Thätig» Leit geben könnten. Wohl jedes Land hat solche Stre>en, und, bis auf geringe Ausnahmen,- wohl jede Dorfge- meinde so viel Wüstes, als erforderlich ist, allen Ar» men Arbeit zu verschaffen.- Ein. unbeachteter Winkel eignet sich zu einer Baustelle, und das Umliegende wird hinreichen ,: einer brodlosen Familie Arbeit zu ges ben, und naH und nach aus der drüFenden Armuth zu reißen. Man, verhelfe, ihr dazu; denn aus, eigener Kraft vermag sie nicht aufzukommen, Im. gemei- nen Sinne pflegt man öfters von alle dem das Ge- gentheil zu thun,
Man nehme sich das Beispiel in England, wo es feine kleinen Besitzungen geben soll. Hier macht die Klasse der Armen die Großzahl aus, und die Ge- werbsbürger müssen jährlich ein Ansehnliches aus dem Ertrage ihres Erwerbes, man sagt den 6ten und 7ten Theil des. Ganzen, dazu geben, um sie zu erhalten. Wir kennen diese Noth nirgends, weil es bei uns auf dem'Lande Häusler, Kossäten gibt, und wenn die Volkszahl auf dem Lande steigt, neue Häuser begründet werden, was ein großer Vorzug vor der englischen Einrichtung ist. Es kann uns belehren, daß, um alle Bettler auf dem Lande zu verhüten, nur nöthig


