von außen her ihren unmittelbaren oder mittelba- ren Einfluß auf das landwirths<haftlihe Gewerbe äu- ßern, um dann das, was im Gebiete dex Landwirth- schaft vorgeht, zusammenhalten zu können«
Hierbei folgen wir der Ordnung, die. wir im vorigen Jahre für nöthig passend fanden, Wir können uns bei mehrern Punkten schon deßhalb um so kürzer fassen, als das Zeitgemäße schon im vorigen Berichte im Allgemeinen behandelt worden ist,-und dieses Jahr siM nicht besonders auszeichnet.
Vom Frohnwesen haben wir nur allein an» gemerkt, daß durch den ernstlichen Willen der preußie» schen Regierung die Störungen der Landwirthschaft zu beseitigen, es im Herzogthum Sachsen immer mehr gelang- dem Frohnwesen ein Ende zu mahen- Man sieht den Nußen von Seiten der Bauern mehr ein, als es man<he Gutsbesikßer, Bauern und Wirthschafts- direktoren wünschen. Vermuthlich deßwegen, weil eine Umänderung ihrer Wirthschaft unßekannte Sorgen macht, ihnen auch wohl schwer wird, si< das Alte und Neue im wahren Wesen hell vorzustellen.
40) In Ansehung des Triftwesens kam im Königreiche Sachsen eine der Geschichte gehörige Ange? legenheit zur Sprache, nemlich die Schafweide der Do» mainen und Rittergüter auf den Grundsiüken- der Bauern.-Man hatte auf den lebtern Landtagen diese Angelegenheit ernstlich behandelt, war abex damit,'der


