Jahrgang 
3 (1826)
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8). Zu bedauern haben wir no<, daß in, Teutsch- land zur Aufhilfe der Gewerbe keine Staatenverbin- dungen zu Stande kamen. Man vereinigt sic) zwar zur Führung der Kriege/ sc<hließt SHubbündnisse, Car- telle zur Auslieferung deserticrter Soldaten zu dgl. den Völkern minder wichtige Angelegenheiten 3 warum sol- len Gewerbsverkehre vom Gelingen ausgeschlossen sein? zumal der Gewinn davon beiderseitig groß sein muß,

Ein Beispiel, daß sol<e Bündnisse niht unmög- lich sind, gibt die neuerlich eingerichtete Elbschifferei«

Wenn Hamburg, Lübe> und Bremen sich zur gegenseitigen Erleichterung der Schiffahrt ver- einigen konnten,* warum soll ein Gleiches nicht auf dem Rheine zu bewirken sein 2? Wahrscheinlich stößt man sich, wie öfters, an Kleinigkeiten,»die man bei großen Dinzzen nicht achten» nicht festhalten sollte« Oefters sind die Personen, denen. das Geschäft übertra- gen ward, nicht gut gewählt. Nicht selten zieht man das Geschäft absichtlich in die Länge. Es thut sich Mancher etwas zu gute, wenn er sich mit kleinlichen Dingen seinem Gegner entgegen zu seen weiß, und es gibt nicht selten Beamte, die da meinen, daß es po- litisch sei, wenn man eigensinnig auf seiner Meinung, weil sie dem Andern entgegensteht, beharrt.

9) Wenn wir bisher nur Thatsachen äus der Tagesgeshichte angezogen haben, so schien es uns nöthig zu sein, diejenigen vorauszuschi>en, welche von