Jahrgang 
3 (1826)
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jeder Stufe ihres Sinkens neue Auflagen und neuen Zwang. Monopole, Dru> und Belastung aller Art, wovon man früher keinen Begriff hatte, brachten diese Gewerbe dahin, daß sie entweder schlechte Waare lie- fern mußten, um sich no< fort zu erhalten, z- B. Bier, das so schlecht und theuer ward, daß es entweder seiner Schlechtheit wegen Niemand mehr trinken, oder seines hohen Preises wegen nicht kaufen konnte. So ging?s auch andern, selbst neuen Gewerbszweigen. Als wegen Kriegstumults der Zucker und Kaffee zu sehr hohen. Preisen stieg, waren spekulätive Köpfe auf Surrogate beda<tz allein statt diese, was jedoch hie und da geschehen ist, zu begünstigen, um sie empor zu bringen, belegte man die neuen Gewerbszweige mit hohen Abgaben, ehe sie noc< ihre Vollkommenheit erreichten» CEllenlange Tarife wurden deswegen den Untereinnehmern zugefertigt. Kaum regt sich ein thä- tiger Mann ,- so bindet man ihm auch schon Hände und Füße, Kein Wunder, wenn in Teutschland nicht, wie in England, Frankreich und Amerika, neue Ge- werbe geschaffen und bestehende vervollkommnet und erweitert werden, das Gewerbswesen überhaupt niht mit der steigenden Kultur und Wissenschaft des Bolks empor fömmt ,- sondern eins nac< dem"andern zu Grunde geht." Was helfen die vielen in unserer Mitte gemachten nüßlichen Erfindungen, wenn sie im Verkehr nicht ins Leben treten können, den Erfinder nicht belohnen?