Jahrgang 
3 (1826)
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zen nichts Ersprießliches, der Dru> ward nicht gemil- dert, neues Leben nicht hervorgerufen. Der Handel verblieb im Ganzen bei seiner mehrjährigen Sc<laffheit. Im Einzelnen haben wir folgende Thatsa<hen angemerkt,

5) Allerdings wird dieser allgemeine Dru> nicht nur von den Gewerbsbürgern gefühlt, sondern die Negierungen ließen denselben auch nicht unbeachtet, und schritten, wie gesagt, hin und wieder zu Maßregeln, die Noth zu mindern» Die Noth ist zu groß und zu allgemein, als daß leichtlich zwe&>mäßige. Maßregeln aufgefunden und angewandt werden könnten. Diese Scpwierigkeit' hat auch viele Staatswirthe, zu der ge» nügsamen Behauptung bewegt, man müsse die Sache ihrem eigenen Gange überlassen. Allerdings besser, wenn nichts gethan wird, als unzwe&mäßig eingreifen, und ziweEmäßig dazu gehört umsichtige Sachkenntniß im Gewerbswesen selbst. Diese scheint man aber nit so hoch zu achten als das System, zu dem man greift, weil man Vertrauen darauf sek.

E3 ist eine sichere Erfahrung, daß bei einem kranken Körper ältere Uebel die Schwäche vermehren. Wie in der physischen, so in der moralischen Welt, Manche Gewerbe erlagen unter dem Drucke, den ihnen innere und äußere Einrichtungen beibrachten, und zum Kränfkeln zwangen. Bierbrauen, Brantweinbrennen Uy. s. w., einst die städtischen Bewerbe, die ihren Be» slssenen guten Gewinn gaben, erhielten gleichsam mit 2