in der Grafschaft Hoys. 3612
Wenn der Acker gut gedünget und die Witterung dem Klee nicht zuwider ist, so ges rärh solcher auf der Geest so gut, als in der besten Marsch. Ex bleibet aber der Klee bey dieser Cultur den obangemerkten Gefahren aussz geseßt. Denn wird der Saamen, ob aleich zeitig genug, allein ausgestreuet, so benimmt ihm eim gar zu heisses Frühjahr alles Gedeyen« Und wartet man damit bis zu der ordentlichen Hafer: oder Gersten: Saat, so trift das Aufz? gehen des Kleesaamens gewöhnlich in die Zeit, da die Erdflöhe am häufigsten vorhanden sind,
Nach allen vernünftigen Grundsäßen des Ackerbaues würde diese Cultur auf der Geest zu ihrer Vollkommenheit dadurch gebracht wer? den, wenn man den Kleesaamen mit dem Soms mer: Rocken so viel zeitiger bestcllete, womit aber noc) keine Versuche gemacht sind,
G. 3» Von der grünen Futterung des Klees,
Der grüne Klee wird ohne alles Bedenken mit Kühen und Pferden abgeweidet, Das Vieh lässet ihn zwar so lange, als noZ ande- res Graß vorhanden ist, ohnberühret, fosset ihn aber nachgehends desto begieriger, milchet gut darnach und wird davon fett. Zur grüs- nen Stallfutterung ist er gleichfalls sehr dien:
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