362 LXXX., Von dem Fugen des Rleebaues
lich, Jedoch ist die Vorsicht dabey anzura: then, daß er weder bey nassem Wetter, noch zu frühe im Thaue abgemehet werde, Und um völlig sicher zu gehen, ist es gut den geme? heten Klee 1 bis 2 Tage unter dem Schauer liegen zu lassen, damit er etwas welk werde, Desgleichen darf er nicht zu jung verfuttert werden, weil er alsdann das Vieh zu stark purgirt. Man muß also mit dieser Stall: futterung sv lange Anstand, nehmen, bis die Blumenköpfe daran hervor kommen,
5 4 Von der Futterung des Klee-Heues.
Der trockene Klee ift allen Arten des Vie: Hes zuträglich, und wenn das Klee: Heu ganz vollenkommen gut getrocknet ist, so giebt man es sogar ohne Bedenken ganz jungen Reitpfers- den, welche bei dieser Futterung nicht allein von allen Fehlern frey bleiben, sondern auch zu einer ausserordentlichen Grösse aufwachsen. Gleichwie aber überhaupt anzurathen ist, die Pferde in den ersten 2 Monathen nach der Aufstallung mit altem Heu von jeder andern" Graßart zu füttern, so gilt diese Negel auch insonderheit von dem trockenen Klee- Den Kühen ist es ein vorzügliches Futter, wenn die Hälfte Klee und die Hälfte Stroh zu He- Ferling geschnitten und ihnen täglich einmahl
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