360 LXXX. Von dem L7utzen des Kleebaues
die Marsch- Erde von einem Nachtfrosie voll kleiner Rißen ist, der Kleesaame darüber ge; streuet,
Bedient man sich aber der Hafer Saat, welche in der Marsch gleich im Anfange des Aprills, mithin weit früher als auf der Geest geschiehet, so wird der Hafer erst beynahe un- tergeegget, ehe man den Kleesaamen darüber streuet, damit solcher nicht zu tief unter die Erde falle; und so dann das Land nech ein paar Mahle übergeegget. Hiebey lässet man es denn bewenden. Ist aber das Land zu klös: sig oder klutig, so ist es zuträglich, wenn der Hafer bereits aufgegangen, solches an einem trockenen Tage zu walzen,
In beiden Fällen nimmt man vier Pfund Kleesaamen zu einem Morgen von 120 Qua drat- Ruthen. Der Klee geräth auf beiderley Arth sehr wol, jedoch behält die Aussaat über den Weizen den BVorzug«
Auf der Geest ist gleichfalls hin und wie Her der Anfang mit dem Kleebaue gemacht, Die Hauswirthe düngen dazu eigene Aecker, die sie entweder blos mit Klee, oder mit unter; gemengten Hafer oder Gerste bestellen, um Geydes gleich in dem ersten Jahre zum grünen Futter im Stalle zu gebrauchen,
Wenn


