Jahrgang 
3 (1772)
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348 LXXIX. Vermehrung der Erdtuffeln

3+ Damit aber nicht, wie es mir bey der einen ergangen, die eingesenkte Stange sich in die Höhe hebe, und die etwa an? geseßten Wurzeln alsdenn nicht genug? sam bedecket wären: so mögte es gut seyn, dieselbe mit einem Haken, wie,bey Nelken und andern Gewächsen gebräuch-

lich, zu befestigen,

4. Dürfte es zum Wachsthum des Sten? gels und Vermehrung der Frucht zuträg- lich seyn, den eingebogenen Stengel, so viel die Spiße desselben es leiden will, nach zuvor aufgeloc>ertem Boden, mit guter Erde nach und nach anzuhäufen. Dies würde das Abspühlen der Erde verhüten, auch der Frucht zu ihrer Ver- mehrung und Wachsthlim, die nöthige Feuchtigkeit erhalten, und derselben da- durch mehrere Nahrung verschaffen.

5. E8sist gleichviel, wie die Stange einge? senket wird. Denn ich habe gesunden, daß diesebe, auch zwischen'den Knoten des Stenzlels, Wurzeln getrieben.

6. Da dieser Versuch mehrentheils gema? <et, die erlaubte Neubegierde in Ver? mehrung der Gewächse zu befriedigen so könnte er doZ in der Folge, beym

Mangel