Jahrgang 
3 (1772)
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dur ihre Stenctel. 347

Vor wenigen Tagen untersuchte ich die, in dieser Absicht eingesenkten Stengel, und fand, daß der eine, von welchem die aufge- legte Erde gröstentheils verschoben war, eine drey bis vier Zoll lange Wurzel geschlagen, und einen nur kleinen Apfel, in der Grösse einer Garten- Erbse, angeseßet. An denen andern eingesenkten Stengeln aber, die mit mehrerer Erde bedecket waren, fand ich die Frucht der Tochter von eben der Grösse wie die Mutter gewesen. I< ward hiedurch, nebst einem Freunde, der ein Liebhaber der Landwirthschaft ist, und welcher. zugleich ge- genwärtig war, von. der Möglichkeit der Fort- pflanzung dieses Gewächses, durch Niederbeu- gung seiner Stengel, überzeuget. Ichmachte aber folgende Anmerkungen bey diesem, sonst nach Berlangett gerathenen Versuche:

I, Das Einsenken der Frucht muß früher geschehen, als es diesmahl von mir vor- genommen. Dies schliesse ich aus der einen Stange, die nur eine blosse Wur- zel und eine sehr kleine Frucht angeseßet hatte.

2. Leidet es die Länge des Stengels: so wird es besser seyn, dieselbe zwey Zoll tief und darüber in die Erde zu beugen, so daß nur die oberste Spike an der Luft bleibet,

2,43 3. Damit