dur< ihre Stengel. 349
Mangel der Saat- Erdtuffeln, welcher sich, nach einem langen oder harten Winter, öfters eräugnet, seinen Nußen haben. Indem man mit der Hälfte und noch wenigern Erdtuffeln nachdem man viele Stengel einsenken wollte, einen grössern Plaß als sonst beseßen könnte. Es müste aber
7. Alsdenn noch einmahl so vieler Raum, als sonst, zwischen denen im Frühlinge zu pflanzenden Erdtusffeln, gelassen wer- den, damit für die einzubeugenden Sten? gel genugsamer Raum übrig bleibe,
Hier muß ich hinzu fügen, was oben zu seßen versaumet, daß zwischen denen Erdtuf? feln, welche ich zwey Fus weit von einander lege, in diesem Jahre allemahl ein oder zwo
| Gartenbohnen stecken lassen. Diese vermeh- ren sich, in solcher Lage, ungemein, weil sie
| die völlige Lust und Sonne von oben habenz auch eher blühen und Schoten seßen, als die Stangen der Erdtuffeln zu der Höhe gelangen,
daß sie, mit ihrem Schatten, ihnen schaden könnten. Daß die neben liegende Erde, in
die Länge, mit der Hackezugleich an ihre Wur-
| zeln gezogen wird, befodert ihren Wachsthum. Auch geschicht das Ausziehen derselben, wenn 34 sie


