234 XZIL Von der Pferdezucht,
nicht zu leugnen, daß viele Füllen durch. den nothwendigen ersten zu langen Aufenthalt in den Ställen bald durch mancherley Verleßun« gen an den äussern Gliedmassen, bald durch die von verschiedenen Ursachen oftmals enkstes Hende üble Beschaffenheit der. ersten Milch, vergleichungsweise, eher Schaden nehmen Fönnen, als wenn die Niederkunft, der Natur gemäß, in die eigentliche allgemeine Nah- rungszeit der Thiere, die von Kraut und Graß leben, gefallen wäre, Da gleichwol hierun- fer oftmals besondere Bequemlichfeitsabsich- ten eintreten fönnenz so wird es auch von solh<en entschieden werden müssen, ob man sich der ersten Fortpflanzungstriebe dieser Thie«- re bedienen will oder nicht. Von dem Ende des Märzes bis zum Ende des Maymonats ist die eigentliche Zeit, da sich solche bey den Pferden gewöhnlich äussern, und wenn man genau darauf achtet; so unterscheidet sich in diesem Raume vorzüglich eine Zeit von 14 bis höchstens 2x Tagen, in welcher dieser Trieb mit äusserster Gewalt würket, und die« ses ist der wahre und eigentliche Zeitpunkt, da sich die Natur zur Empfängniß angeschik« Fet hat. Man kann sol<he an der Unruhe. der Stuten und ihrem Verlangen sich andern Pferden zuzugesellen, vornemlich aber an der Häufigen Entlassung einer weissen kleberichten Feuchtigkeit, welche die Hiße genannt wird» un


