232 RU]. Von der Pferdezucht.
einer solchen Stute zu erkennen geben. Fast alle Thiere in der Welt, das vernünftigste, den Menschen ausgenommen, haben, so lange sie sich selbst gelassen bleiben, und nicht ver« Fünstelt werden, ihre gewissen Zeiten, in wel» <en sich der Fortpflanzungstrieb mit einer unwidersiehlichen Gewalt äussert. Er beob- achtet besonders bey deni weiblichen Geschlecht der„Thiere eine wunderbare Ordnung, und dies Geschlecht benachrichtiget gleichsam das männliche von dem Zeitpunkte zuerst, welcher der Fortpflanzung am gemäössesten ist. In der Wildniß erwartet das männliche Geschlecht diese Einladung, ohne ungestüm zu werden, Es richter sich auch in der Wiederholung der Begattungshandlungen nach den Anforderun« gen jenes Geschlechts, die bloß den Zwecken angemessen sind, warum die Natur diesen Trieb gestiftet hat. Diese vernünftige Wol» lust der unvernünftigen Thiere entstehet fast durchgängig zu einer solchen Zeit, daß die Niederkunft in eine Periode fällt, da die Na«- fur für die Nahrung und für die Witterung gesorget haf, die den Alten und Jungen gemäß ist.“ Wie bald würde nicht das Geschlecht der Thiere ausgestorben seyn, wenn es nicht nac< der Gewalt dieser Geseße handelte? Selbst die durch die menschliche Bedürftnisse der Freyheit, ich könnte fast sagen, der-Natur selbst geraubten Thiere, die jekt unsere hr
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