KZUU. Von der Pferdezucht. 225
schen(*) Hengste und einer hiesigen Stute, mehr Merkmale der Barbischen als der Teuk« schen Rage habe, und so ist es auch gemeiniglich umgekehrt. J< nehme die Grösse aus, welche sich aus sehr begreiflichen Ursachen, wie ich nach« her anmerfen werde, mehr nach der Form der Stute als des Hengstes richtet. In jener Be- obachtung stet ein Grund der Nüßlichfeit der öftern Abwechselung der Ragen. Wenn man aber überhaupt über eine grosse Anzahl von ver- schiedenen Hengsten gefallener Füllen: Beobach- kungen anstellet; so wird man finden, daß bey einigen, wenn ich so sagen darf, gewisse Fami« lienzüge in der Gestalt hervor leuchten, Sind diese Familienzüge Abdrücke der Vollfommen- Heit, und sind sie in den mehresten Fällen vor- handen, betreffen sie vollends die Hauptglied« massen eines Pferdes, als zum Erempel die Beine, den Rücken, die Schultern 2c. so ist es natürlich, daß man den Hengst oder die Stute, die dem Füllen ein so kenntbares organisches Gepräge von sich mittheilet, vor allen zur Zucht im Werth hält. Man kann oftmals durch diese Nachartung einer bestimmten Vollkom« menheit, eine ihr entgegen geseßte Unvollkom- menheit in den Gestüten ausbessern. Jc<
will
(*) So nennet man insgemein die Pferde aus der Barbarey in Africa.


