Jahrgang 
2 (1769)
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224 XRUIL. Von der Pferdezucht.

schönsten Theil, so werden sie nach dem Mo«- dell fast immer geformet seyn, und so ist es auch in dem Fall, wenn sie dem heßlichern Theil am ähnlichsten sind, und dieser augen- fallige Unterschied wird es am gewissesten bes stimmen, ob man den Hengst oder die Stute von der Fortpflanzung auszuschliessen Ursache habe. Fallen noch schönere Füllen, als beyde

- Fortpflanzungsgeschlechter selbt sind, und ist

diese Eigenschaft bey dem Füllen standhaft und ohne viele, Ausnahme; so ist ver Fall vorhan- den, der bey Gestüten nicht selten ist, daß die Abkömmlinge auf die Voreltern zurück schla« gen, und alsdenn wird wenig darauf anfom« men, ob der Zuchthengst und die Zuchtsiute felbit regelmäßig schön sind oder nicht, denn es würfet bey solchen Pferden noch die Rei» nigfeit der alten Rage. Sie thun alsdenn das, was man durch ihre eigenthümliche Schönheit nur'immer zu erreichen wünschen würde.

Bey der Vermischung solcher Pferde, die aus verschiedenen Himmelsstrichen sind, ist gemeinigli< der Theil in dem Abdruck der Aehnlichfeiten und besonders des Tempera« ments der würksamste, der aus einem heissen Himmelsstrich ist.-So wird man zum Exem« pel finden, daß das Füllen von einem Barbi-

schen