226 RRil. Won der Pferdezucht.
will dieses durch ein Exempel erläutern. Wenn ich finde, daß in einer Provinz der Schlag der Pferde in dem Stück fehlerhaft sey, daß darin durchgängig Pferde von schweren unförmlichen Köpfen fallen; so muß ich mich vernünftiger Weise nicht allein damit befriedigen, vaß ich einer solchen Provinz über- haupt einen regelmäßig schönen Hengst zur Fortpflanzung zutheile, und es dann darauf ankommen lasse, wie sich die Rage darnach bildet. I< muß vielmehr auf diese specifi- que Unvollfommenheit Bedacht nehmen, und einen solchen Beschäler alsdenn zur Ausbesse- rung jener Unvoilfommenheit wählen, von dem ich aus der Erfahrung angemerkt habe, daß sich von allen übrigen Schönheiten seiner Gestalt die Schönheit seines Kopfs vorzüglich abzudrucken päleget, und daß er mit diesem Gliede, wenn ichs wiederholen darf, sein-Fa- milien- Air mache: Um die Sache mit einem Exempel von der Stute zu erläutern; so seße man den Fall, daß man an den Füllen einer Stute wahrgenommen habe, daß sic) an ihnen die vorzügliche Schönheit des mütterlichen Kreuzes vor allen übrigen Gliedmassen beson ders ausbilde, alsdenn werde ich für eine sole <e Stute natürlicher Weise einen Beschäler wählen dürfen, der bey allen übrigen Wollfome menheiten, die etwa der Stute sonst noch fehlen, den einzigen Fehler hätte, daß seine
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