Teil eines Werkes 
Achter Band (1784)
Entstehung
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="ewr<ung

Vollſtändiges Regiſier.

helfämpen und bey den ausgepflanzten jungen Eichen, 499«* Daß die Eiche weit mehrere Jahre, als die Kiefer oder Tanne, um zu ih- rer Voliſtändigkeit zu gelangen, erfordere, zind daher auch die Eichwälder näch der neuen Lbnußuungsart in weit mehrere Haue oder Schläge eingetheilet werden müſſen, eb. daſs Wie lange daher die Eiezelfämpe ſowohl von den Schafen, als den größern Vieharten; zu ſchonen nsthig ſey, 500, Warum die aus- gepflanzten jungen Eichen, wern dabey die angeratyene Vorſichten beobachtet worden, in Anſehung der Schafe gar keine Schonung nöthig haben, und auch, in Rückſicht der grö- ßern Vieharten, ſolche nur 5 bis 6 Jahre ges ſchonet werden dürften;- wobey der Frage: ob, wenn Auf hücungsberechtigte vorhanden, ein gleiches Statt finde? gedacht wird, 50x. Aninerkung, warum in Anſchung des Unter- Holzes nur bloß der Schonungszeit, die bez den Birken und Erlen zu beobachten iſt, ge- dacht werden ſvl1l, 502, Wie lange ein jun- ger Birkenaufſchlag,- in Anſehung theils der Schafe, und theils auch der Pferde und des Rindviches, zu ſchonen ſey, eb, daſ, Beſon- dere Unmerfung, daß. es an.den Orten; wo Holzmangel, hingegen aber Ueberfluyß an Wei» ke iſt, die Birkwäider gänzlich zu ſchonen, nicht. unwirthſchaftiich wäre, 503. Wie lange ein Erlenaufſchlag geſchonet werden müſſe, 504. Beſondere Anmerkung, warum das länger? Schonen dieſer Holzart in der Weide nur von'weniger Widhrigkeit ſeyn kön- ve, ed. daſs Warum zur nähern Ueberzeu- gung ver Gerichtshöfe, daß durch die ange nommene Säße 4weder den ein Mithütungs» Recht habenden Unterthanen, noch auch den fremden Aufhütungsberechtigten, ein Rach- theil geſchehe, eine farze IWiederhohlung ders ſelben in ihrem Zuſaminenbange nsrhig ſep, 505« Nachweiſung, daß nach den angenoin» menen Sätzen in den Kirfer- und Tannenwäl- dern, jederzeit 9 Theile 528 Waldes zur be- ſtändigen Hütung frey bleiben, und nur der Tote Theil geſchonet werden dürfe, und daß daher dieſe Säge nicht allein der Natur der Sache gemäß, ſondern auch ſo. beſchaffen find, daß weder Unterthanen. noch Auf hütungsbe- rechtigte ſich darüber zu beſchweren, eine ge-

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gründete Urſache haben, 526. Das es bier- unker in Anſchung der Schonung der Eichel- Kämpe in allem eine gleiche Bewandtniß ha- be; und gewiſſer Maßen durch diefelhen die Hütung der Unterthanen und Auf hötungsbe- rechtigten noch weniger verfürzer werde, 507. Warum den Unterthanen und Auf hütungsbes- rechtigten, auch durch die bey dem Unterholz angenommene Scheonungeſäße kein Unrecht geſchehe, noch ihnen zu gegründeten Klagen Gelegenheit gegeben werde, eb. dafs Daß die vorſiehende Anmerkungen den Abſichten, ſo der Verfaſſer bey“dieſem ganzen Werke hat, volfommen geniäß ſind, 508, Warum duch auf Mittel, gegen, den Schaden, den das Wild in dem jungen Holze anrichtet, Bedacht zu nehme nothig ſey, eb, daſ, Daß zwar hierunter wegen der Eichwälder ſchon vorhin ein wirkſanzes Mittel nachgewieſen worden, ſolc<es aver bey den Kiefer 5 und Tannenwäl- dern, auc< dem Unterhslz, nicht anwendlich ſey, ohnerachtet es auch dieſe gegen die Bes ſchädigungen des Wildes ſicher zu ſtellen ns- this iſt, 529- Daß dagegen nicht wok! ein anderes Mittel, als die beßändige Verſcheu- <Hung und Beunruhigung des Wildes, Plaß greife, eb, daſ,. Daß aber dieſes Mittel vie- len Sefchwerlithfeiten'nnterworfen, und wa- rum ſolches auch von den meiſten Jägern ſehr ungern geſchehe, 510. Daß auch dieſes Mitz kel nur von weniger Wirkung ſep, wird durch das Beyſpiel derjenigen Gegenden, die auf ihren Feldern dem Wildfraß ausgeſeßt ſind, erwteſen, 5317. Daß man guch dadurch den ganzen Wildſtand, beſonders an den Orten, ivo benachbarte Wälder anſtoßen, ſchwächen und zu Grunde richten fönne, 532.. Daß man baher dabey behutſam verfahren, zugleich aber auch, ob ver Wald oder das Wild mehrern Nußen bringe, in vernünftige Ueberlegung nehmen muß, ed. daſ, Siebe auch Waldhütung, Waldtaxe.

Schulgebäude, müſſen die Unterthanen in bau»

lichen Stande erhalten, V. 180.

Schulen und Schutmeiſter, wie, zu beſſerer

Erziehung der, Bauerjugend, für tüchtige Landſchulmeiſter zu ſorgen, V. 74, Große Vernachläßigung der Schulaufſicht, von Seis» ten der meiſten Landgeiſtlichen, 75. Schwad-