Vollſtändiges Regiſter, 589
Verhältniß des Alters dieſer Holzarten zu be- ſimmenden Ort, wenn er von dem Eigen- thümer entweder in Eichelfämpe eingeſchla- gen oder mit jungen Pflanzen beſeßt worden, ſchonen müſſen, 465. Daß aus dieſer Ur- ſache auch ein Eich- oder Buchwald, ob ſie gleich nicht in der Art, als in dey Kiefer? Wäldern, jährlich abgenutzet werden fön- nen, dennoch zur Regulir'nng der Schonun- gen vor die Aufhütungsberechtigten in ver» bäitnißmäßige und an einander hangende Edhläge einzutheiien ſey„eben daſeibſt. Daß daher auch- der Eſßenthümer jähr» lic) mehr nicht, als einen ſoichen Hau, in Eidjilfämpe einſchlagen, oder mit Pflanzen beſegen könne, 466. Was bey der künſtli- <en Eichelſaat in Eichelkämpen, auch dem ein? zeln Verpflanzen der Eichen zu beobachten ſey, und watum das erſtere dem leßtern allemahl, wenn es möglich zu machen iſt, vorgezogen werden müſſe, eb. dafi Warum bey den verſchiedenen Arten des Unter- oder lebendi- gen Holzes,/«beſonders den Birken und Erlen, ordentiicher Weiſe weder eine natürliche, noch künſtliche Beſamung nöthig ſey, 467. Bes merfung, duß dieſe Unterholzarten von weit wenigerer Dauer, als das Oberhols, ſeyn, und aus dieſem Grunde deren Wiederbeſa- mung-nöthig zu ſeyn ſcheine, 468, Wie ſich
* die mit dieſen Unterholzarten bewachſene
Holzpläte dem unerachtet durch eine unmerk- liche natürliche. Beſamung von Zeit zu Zeit nugbar erhalten, eb. daß* Rusnahme hier- von, wenn ganz neue Holz;pläge, die vorhin noch nicht mit Birfen oder Erlen bewachſen geweſen, angeleget werden ſollen, 469. Ob es nicht bey der neuen Holzabnußungsart nüßlich ſey, unter den jähri'h abzutreiben- den Hauen, beſonders in den Kiefer- und Tannenwäldern, auch zugleich auf einen ver- häitnißmäßigen Anbau von Unterholz, beſon- ders von Birken und Erlen, wen« auch gleich daſſelbe daſelbſt ſonſt nicht vorhanden geweſen wäre, Bedacht.zu nehmen, 470. Nothwen- digkeit. einer vorläufigen Prüfung des Bo- dens, ehe man ſich in dergleichen neuen An- bau von Unterholz einläſſet, 471+ Vorzütg- licher Nußen, den das Unterholz, beſönders die Birken und Erlen, wegen ſeines öftern
Wiederwuchſes, gegen das Oberholz; gc wäh»- ret, welches durch eine von dieſen beyden Holzarten auf 100 Jahre angelegte Nußung?- Berechnung näher erläutert wird, eb. daſ. Daß ſolc<hemnach das Unterbolz mit' dem Oberhoiz zu verbindep' jederzeit rathimns fy, 473+: Der dagegen entſichen könnende Cin- wand, daß das Unterholz dem Oberholz die nöthige NahrungLſäfte benehmen würde, wird beantwortet, eb. dafi Wag wegen dteſes Einwandes bey den Eich- und Buchwäldern zu bemerken ſey, 474. Beantwortung eines nod) andern gegen den Anbau des Unterholzes eutſtehenden fönnenden Zweifels, 475. Noch mehrere Urſachen, warum man ſich von dem Anbau des Unterholzes unter dem Oberholze bey der neuen Holzabnußungsart nicht abhal- ten zu laſſen babe, 476. Daß aber auch als- denn ſowohl bey dem Unter- als Oberhotz eine künſtliche Beſamung vorzunehmenſey, eb/ daſ Wie auch ohne künſtliche Beſamung des Ober»- Holzes, dennoch ein Anbau des Unterholzes unter demſelben möglich zu machen ſey, 477+ Wie es hierunter zu halten, wenn der abgetrie- bene Hau ſchon vorhin mit Unterholz beſeßt geweſen, und es, wegen des Oberholzes, eine künſtliche Beſamung vorzunehnen nöthig wä» re, 478. Von der Zubereitung des Bodens ſowohl zu der natürlichen, als künſtlichen Be? ſamung, 479.- Nacherinnerung wegen des gewöhnlichen Wundtretens des Bodens bey der natürlichen Beſamung, und daß ſolches allerdings von gutem Nußen ſeyn könne, ed. daſ: Warum es nicht undienlich ſeyn wür» de, bey der künſtlichen Beſamung den zu beſa- menden Holzp/aß mit Heivekorn oder Buch» weißen zu beſäen, indem der Boden dadurch deſio mehrere Reinigkeit und Mürbe erhielte, 480. Warum es höchſt ſchädlich ſey, die an- zulegende Eichelfämpe vorher einige Jahre hinter einander dvrc<h Getreideſaaten:u nu» Ben, 481- Daß auch das Beſäen der Eichel- Kämpe mit Heidekorn rathſam, und wie dabey zu verfahren ſeyn würde, 482.3. Zu welcher Zeit die wirklice Schonungen erſt angehen, und daß ſelbige, um fie gehörig ſicher zu ſtel len, mit ſichern und in die Augen fallenden Merktmahlen bezeichnet werden müſſen, 483+ Von den Graben, womit man in den Kiefer-
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