Schmeervieh, Vl. 473. Schmieden, müſſen die Unterthanen in bauli-
dem Stande erhalten, V. 1814
Schneidemühlen, ſ. S&4a-blöc>e, Schonungen, ſind*rechtiich und in der Ver-
nunft ſelber- gegründet, VIl 22.-- Die-ge- wöhnlichen S4:onungen ſind zwar dergeſtalt einzurichten, daß den fremden Auf hütungs- Berechtigten keia übermäßiges Nachtheil dar- aus erwachſe, bey auſſerordeatlichen Un- glücsfällen aber, wodurch ein großer Theil der Waldung von Holz entbibßet worden, muß hierunter eine billige Auenahme?e gemacht werden, eb. daß Ob gleich nicht alle Holz» Arten in einerley Boden ein gleich gutes Fort- kommen haben, muß man es dennoch) bey den gewöhnlichen Schonungen, die durch keinen Unglücksfall verurſachet worden, bey den vo» rigen Holzarten belaſſen, 24. Einige Säße, welche den Grund zu einem richtigen Begriff von einer Schonung, und was darunter ver? ſtanden werde, legen, 446. Wie dieſe Säge auf einen Wald, welchen mit Vieh zu' behü» ten gewöhnlich iſt, angewendet werden kön» nen, 447+-Sowohl wörtliche als weſentliche Beſchreibung der Schonungen, und warum ſie nothwendig find, 448.- Warum aber zu zweifeln iſt- daß dieſelben ein eben ſo gutes Holz, als dergleichen Pläße ehedem getragen haben, hervor bringen werden, eb. daſ, Phyſikaliſche Urſachen, wodurch dieſer Zweis- fel unterſtüßet: wird, 449+ Eine gegen die vorſtehende Urſachen zu machende Cinwen- dung wird gehoben, 450. Daß die Wider- ſprüche der Auf hütungsberechtigten gegen die anzulegende Schonungen, wegen ihrer Noth- wendigkeit, von ſelbſt hinweg fallen, 452+ Daß aber die anzulegende Schonungen den in den Wäldern befiadlichen Holzarten verhält» nißmäßig ſeya müſſen, 453« In welchem Fall ſich ſolches ſchr leicht zutragen fönne, und daß alsdenn die Auf hütungsberechtigten dazu ſtil] zu ſchweigen nicht Urfache häben, 454. Ob nicht ein Eigenthümer, bey großen Windbrüchen oder Brand, die Schonungen verſtärken könne, iſt zweifelhaft, eb. daſ. dn wie weit die Anger und unbewachſe» ne Plägze in den Wäldern in die Schonungen mit eingeſchlagen werden fönnen, iſt zweifel»
Vollſtändiges Regiſter.
haft, 455- Worin die Verhältnißmäßigkelt einer Schonung beſtehe, eb. daſ: Warum bey der neuen Holzabnußungsart feine ande- re, als verhältnißmäßige Schonungen, Statt finden können, 456. Zweifel, der hierbey in AKaſehung der Aufhütungsberechtigten entſte hen fönnfe, wenn nach ber neuen Holzabnuß?- unggart die Eintheilung des Waldes nicht nach dem Verhältniß der Morgenzahl, ſons» dern nach der Güte-des Holzes, geſcheben muß, und folglich die aazulegende Schonuns» gen nicht in: allen Jahren gleich groß fallen, eb. daſ] Grüßde, wodurch dieſer Zweifel gehoben werden fann, 457. Von der Noth» wendigkeit der Beſamung der Schonungen, und daß ſelbige in die natürlche und künſtli- dhe eingetheilef werde, einige Holzarten wegen des ihnen natürlichen Wiederwuchſe8 auch eis gentlich gar feine neue Beſamung nüthig has ben, 458- Beſchreibung der natürlichen Beſamung, und daß es dabey hauptſächlich auf gute Samenkeime und die nöchige Zube- reitung des Bodens ankomme, 459. Wie viele Samenbäume auf einer magdeb. Morge nöthig ſind, und was ſie vor einen Stand haben-müſſen,'eb. daſ Beſchreibung der künſtlichen Beſamung, 460 Ob die natürlt- che odet fünſtliche Beſamung beſſer ſey, und welche Holzpläße ſchlechterdings einefünſtiiche Beſamung nösthig haben, eb. daſ, Daß man in zweifelhaften und ungewiſſen Fällen am beſten thue, daß man dieſe beyde Beſamungs- Arten miteinander verbinde, und wiealsdenn dabey zu verfahren, 461-„Warum bey den Eichen und Buchen die natüriiche Beſamung nicht füglich Statt finden könne, 462. Daß daher bey dieſen Holzarten uur die fünſiliche Beſamung Statt finde, und warum man da- runter vorzügliche Sorafalit anzuwenden Ur- ſache habe, eb. daſ- Warum auch bey der unſtlichen Beſamung der Eich- und Buch- Wälzer ganz andere Maßregeln, als bey-den Kiefer- und Tannenwäldern, genommen wer- den müſſen, 483. Das bey den Eichen der Erſatz des abgehenden Holzes entweder durch Eichelkämpe, oder Anpflanzung junger Eich- Strämme bewirket werden könne, 464. Daß die Aufhütungsberechtigten auc) in den Eich- und Buchwäldern jährlich einen nach zm
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