Teil eines Werkes 
Achter Band (1784)
Entstehung
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wendig ſey, weil ſolches 1 den außerordent- lichen Fäüen, worauf feine allgemeine Regeln gebauei werden tönnen, gehört, 436. Wa? rum auch die Frühjahrsbehütung bey den Schafen den Wieſen nicht minder ſchädiich ſey, und. den ſchnellen Wachsthum verhindere, 437+ Daß dieſelbe den zweyſchnittigen Wie- ſen vorzüglich ſchädlich ſey, eb, daſ.' Warum aber bey den einſchnittigen davoh weniger Nachtheil zu befürchten ſtehe,, eb. daſ“ Von dem in den königl. preußiſchen Landen ergan- genen Verbot, die Wieſen im Frühjahr feiner- hin nicht zu behüten, daß demſelben jedo&) die gerechte Einſchränfung, daß die Auf phütungs? Berechtigten deshaibentſchädiget werden müſ: ſen, beyzefüget ſey, 438+ Wie bey Beſtim2 mung dieſer Entſchädigung zu verfahren ſey, eb. daſ“ Nähere Berechnung dieſer Beſtim- mung, welche zugleich durch ein angenomme- nes Beyſpiel erläutert wird, 439+ Warum jedoch, wenn tnehr Wieſen, als zur Weide für das Vieh nsthig, vorhanden ſind, die Be rechnung nicht nach der Häupterzahl des Vieh- ſtandes, ſondern nach der Morgenzahl der Wieſen anzulegen ſey, 449* Wie es hinge- gen zu halten ſey, wenn nach der Morgenzahl weniger Wieſen, als zur Unterhaitung des Viehſtandes nsthig, vorhanden ſind, eb. daſe In wie weit der Aufhütungsberechtigte dieſe Eatfchädigung der Frühjahrsbehütung in baa- rem Gelde anzunehmen ſchuldig ſey, 44L+ Warum die Wieſenbehütung der Vufhütungs- Berechtigten beſonders an ſolchea Drien hö<ſt ſchädlich ſey, wo die Eigenthüimer all;u weit, um ſolche mif ihrem eigenen Vieh behüten zu können, entfernt ſind, welches durc) ein ganz neuertiches- Beyipiel beſtärket wird, 442+ Zwey Fragen, worauf in dem angeführten Beyſviel die Entſcheidung der ganzen Sache anfommt, 443- Daß dey der Entſcheidung der erjten Frage: ob d«r Aufyütungsberech- tigte.der Behütung gegen eigenthümüche Ab- tretung eines Theiis von den Wieſen zu ent-

ſagen ſchuldig, zuförderſt deſſen verhältniß.

mäßiger Viehſtand fehzuſeßen, und nad) dem- ſetben die Zulänglichfeit der Weide für venſel: ben auszumitteln ſey, 444+ Warum, wenn ſich bey dieſer Unterſuchung, daß die Weide zuiänglich ſey, darthuf, der Auf hütungsbe?

Vollſtändiges Regiſter.

rechtigte dem Hütungsrecht, gegen Anneh- mung des davor ausgeſeßten Aequivalents, zu entſagen, ſcyuldig ſey, eb. daſßi Daß er aber, wenn die Hürung vor ſeinen Viehſtand nicht hinlänglich“ befunden wird, dazu nicht angehalten werden könne, 445+ Daß aber bey dieſer Unterſuchung. nicht bloß auf den Flächeninnhalt der Wieſen, ſondern auf deren innere Güte geſehen werden müſſe,- 446«+ Warum dabey auch ferner wegen der verſchie» denen Vieharten ein Unterſehied zu machen ſcy, eb. daſ: Daß aud) auf die Fehler der Wie- ſen, welche ſie öfters auf eine geraume Zeit unbehütbar machen, Rückſicht genommen wer- den müſſe, 447+ Auf wie hoch die Ereiſchä- digung vor die Herbſtvehütung zu beſtimmen ſey, eb. daſ- Die Billigkeit dieſer Entſchä- digungsbeſtimmung wird näher ertäutert, 448« Daß eine dergleichen eigenthümliche Abtretung eines Theils der u behüten Wieſen in allen dergleichen Fällen das ſicher ſte Entſchädigungsmitrei ſey, 449- Urſachen, wodurch- die entfernte Eigenthümer auf die Entſagung des Auf hütungsredts auf die vor? ſtehende Art zu dringen, bewogen werden, eb. daſ- Voa der Waidyürung, als weiche ebenfalls ſich vor die Schäferrgen ſchi>et, und ihrer Natur aripaſſend iſt, 459. Kurze Bemerkung, in wie weit die Waidhutuing vor die Schafe bald mehr, bald weniger zurräglich iſt, eb. daſ. Daß auch bey der Waldbegyü- tung der obenangenominenealilgemeine Grund: ſas von dem Vorrechte des Zug und Rinds Viehes nicht gänzlich) außer Augen zu ſeßen iſt,

43. Wie es hierunter in den Kiefer- und

Tannenwäidern zu halten,>eb. daſ, Was

wegen der. Vertheilung der Schaf und

Rindviehhütung zu beobachten, wenn die

Kiefer- und Taunenwälder viele Brücher und

Pfeaue habea, oder mit Bergen und Thäiern

abwechſelit, 452» Wie es wegen der Schafs

Hütung in den Eich- und: Buchwäldera zu

haiten, eb. daſ: Warum, außer an den Rän-

dern, die Hütung in den.Elsbüſhen vor die

Schufe hö4ſt ſchädlich und gefährlich iſt, 453»

Warum die Wetde in den Birkenbüſcken vor

die Schafe beſonders zuträglich iſt, ſoiche ſich

aber auch vor das junge Rindvteh ſehr wohl

ſchie, uad daher auf derſeiben dem u]

eben»