Jahrgang 
1 (1821)
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auch Kärkoffelkraut, hiezu anwendbar wärett. Da- gegen habe ich alle Halmgewächſe nicht ſo gut befunden; mit Hafer, Gerſte, Sommerrocken und halmigem Wieſengraſe habe ich Verſuche gemacht z; es ward- zu hart, löſte das Salz nicht ſo gut auf, und ivard vom Vieh nicht mit der Begierde, wie die erſtgenannten Futtergewächſe, gefreſſen. So glaube ich auch nicht, daß Spörgel dazu mit Vor- theil anwendbar ſeyn würde; vielleicht dagegen die grüne Weizenſchreppe.

Ich finde es nunmehr vortheilhafter alles Fut- fer lang, als zu Heckſel geſchnitten/ einzuſalzen; eines Theils, weil dies Verfahren im- Sommer weniger zeitraubend iſt, zweitens weil das Futter in dieſem Zuſiande im Winter beſſer mit Forken ausgenommen und in Schneideladen, mit Stroh vermengt, zu Heckſel geſchnitten werden kaun.;

IH habe zu dieſem Zweck nahe' beim Hofe auf einer kleinen Anhöhe eine viereckigte Grube, in der Erde ausgraben, dieſe mit einer Kiſie vou 2x Zolf dicken, eichenen Planken, wohl in Lehm eingepackt) ausſetzen laſſen. Dieſe Kiſie it inwendig von einem Schiffszimmermann wie ein Schiff gedichtet, d. hz. die Fugen mit Werg ausgeklopft und verpich?, auch find alle eiſerne Nagelköpfe mit Pech überzogen, ſie iſt viereckig, hält im Lichten 172 Fuß Tiefe, eben fo viel in dex Länge und Breite; alles nach Rheine

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