Jahrgang 
1 (1821)
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nachmals eintraten, vertheuerten nicht allein das Salz, ſie machten auch die Anſchaffung des kräftie gen engliſchen und ſpaniſchen Salzes unmöglich z; darüber unterblieb dies Verfahren mehrere Jahre.

Seit den Sommer 1815 aber, da ich, durch Zufall, eine unverhältnißmäßig große Menge Rindo vieh zu ernähren hatte und bei wenigem Futter im Winter nehmen mußte, fing ich an dies Geſchäft mehr im Großen zu betreiben, habe es auch ſeit der Zeit fortgeſeßt, indem ich mich je länger je mehr von dem Nußen deſſelben überzeuge. Im Laufe dieſer Jahre habe ich Gelegenheit gehabt manche Erfahrungen zu ſammeln und Beobachtungen über dieſen Gegenſtand anzuſtellen, deren Reſultate, ſo wie auch mein Verfahren dabei. vielleicht anderwei- tig nüßen und Veranlaſſung geben können, daß dieſer Gegenſiand zu einer größern Vollkommenheit gebracht und gemeinnüßiger gemacht werden kann. In dieſer Abſicht tbeile ich mein Verfahren mit und es ſollte mich freuen, wenn ich Nachfolger erween könnte.|,

Alle ſehr ſaftreiche Gewächſe, beſonders wenn ſie in der üppigſien Blüthe ſiehen, eignen ſich hiezu am beſien. Mit Klee, Wicken, Wien mit Erbſen gemengt und Rapps habe ich Verſuche gemacht. Es leidet indeß keinen Zweifel, daß nicht auch Kohl-x Rynkelrüben- ynd Turnipsblätter, vielleicht